Oktober 2023

  • An die Leine
  • Bett machen
  • Dicke Luft
  • Ende der Badesaison
  • Fussmassage
  • Herbst
  • Hundebesuch
  • Leichen im Keller
  • Mamayaki hängt den Chef raus
  • Neue Guetzli
  • Test
  • Test - Mamayaki hat das Wort

An die Leine

 

Ein Spaziergänger kommt mir entgegen. Ich muss an die Leine. 

Eine Joggerin sprintet in meine Richtung. Ich muss an die Leine. 

Ein mir nicht bekannter Hund ist in Sicht. Ich muss an die Leine. 

Eine ganze Schulklasse macht einen Orientierungslauf. Ich muss an die Leine. 

Ein Velofahrer kreuzt unseren Weg. Ich muss an die Leine. 

Kühe weiden auf der Wiese. Ich muss an die Leine. 

Kinder der Kita sind im Wald. Ich muss an die Leine. 

 

Wann müssen Spaziergänger, Joggerinnen, Hunde, Schulklassen, Velofahrer, Kühe und Kinder mal an die Leine? Mamayaki sagt: «Nie. Du bist ein Hund. Deshalb.» 

Was für eine Aussage. Ich meine ja nur. Ständig müssen wir Rücksicht auf andere nehmen. Das ist in aller Regel ja auch okay. Nur gibt es da solche und andere. Die Solchen sind freundlich, lächeln, grüssen und bedanken sich auch mal. Einige davon sagen sogar, dass ich in Zukunft nicht mehr an die Leine müsse, sie hätten kein Problem mit mir. 

Dann gibt es die anderen. Die sind unfreundlich, schauen grimmig und verbissen drein, grüssen nie und einen Dank können wir uns abschminken. Ein verächtlicher, fast strafender Blick, dass wir überhaupt existieren, ist alles. So macht Leinenpflicht keinen Spass. 

Das ganze Prozedere hat aber auch sein Gutes. Es gibt vor dem nächsten Freilauf ganz sicher ein feines Leckerchen. 

Bett machen

Mamayaki macht jeden Morgen das Bett. Sie lüftet, schüttelt Kissen und Duvet aus und legt dann alles wieder ordentlich hin, sodass wir am Abend gut schlafen gehen können. 

Am Abend gehe ich stets vor Mamayaki ins Bett. Dann mache ich das Bett nochmals. Ich kratze mit den Pfoten das Duvet so zusammen, dass es für mich passt. Sehr oft brauche ich dann auch noch mein Schnörrchen. Mit meinen Beisserchen halte ich eine Ecke des Duvets und transportiere mit den Pfoten die Decke dahin, wo sie mir gefällt. 

Mein Nestchen ist parat und ich gehe schlafen. 

Mamayaki macht es sich einfacher. Sie hebt auf ihrer Seite die Decke hoch, kriecht darunter und deckt sich zu. Fertig. 

Das ist nichts für mich. Zudecken brauche ich nicht. Aber rundherum etwas kuscheliges ist schon schön. Wenn Mamayaki dann neben mir liegt, ist es perfekt. Dann kuschle ich mich an ihren Bauch oder ihren Rücken – warm ist beides. 

Dicke Luft

Mamayaki ist sauer auf mich. Eigentlich weiss ich schon wieso. Uneigentlich aber auch nicht. 

Vor nicht allzu langer Zeit war ich kurz Mamayakis Blickwinkel entschwunden. Sie ging den Hügel hinauf, ich nicht. Dort blieb sie stehen und rief. Ich hörte sie nicht, denn ich hatte gerade spannenderes entdeckt. Als ich mich nach ihr umsah, sah ich eben niemanden. Wo war Mamayaki nur wieder falsch abgebogen? 

Dann hörte ich sie rufen. Aha. Na dann, nichts wie los und auf direktem Weg zu ihr. Freudestrahlend schoss ich ihr entgegen. Aus einer Richtung, mit der Mamayaki allerdings so gar nicht gerechnet hatte. Mamayaki war froh, mich zu sehen. «Wo warst denn du?? – Gut, dass du zurückgekommen bist. Prima.» Ein kleines Leckerli lag da auch drin. Also alles gut.

Heute gingen wir wieder dort hinauf. Ich an der Leine. Warum auch immer. Mamayaki meinte, das sei sicherer. In der Mitte dann liess sie mich los. Wurde auch Zeit. Oben gingen wir dann nach rechts. Mamayaki sah zwei meiner Erzfeinde und kehrte mit mir um – Ärger vermeiden.

Wir spazierten also weiter, nahmen dann einen Querweg, an dessen Ende ich was roch. Ich war in Alarmbereitschaft. Mamayaki nahm mich wieder an die Leine. Sie traute mir nicht. Ich wäre gern einen anderen Weg gegangen als diesen, den wir da gingen. Aber ich war angeleint und hatte keine Wahl als mitzugehen. Schön blöd. Irgendwann war es mir zu blöd und ich setzte mich hin und ging keinen Schritt mehr weiter.

Kein Zureden, kein Warten, kein Ziehen nützte was. Mamayaki fragte sich nun, ob ich da irgendetwas merkte, was nicht gut wäre. Für mich war es einfach nicht gut, diesen Weg zu gehen. Basta. Und Mamayaki war so nett und kehrte mit mir um. 

Sie meint gerade: «Diesen Fehler mache ich nie wieder! Auf dich falle ich nicht mehr herein.» Mal sehen.

Jedenfalls kehrten wir, wie gesagt, um. Dann ging es auf den Weg, den ich schon längst hätte gehen wollen. Da alles wieder in Ordnung schien, liess mich Mamayaki auch wieder freilaufen. Ich schätzte das sehr. So sehr, dass ich losrannte. Mamayaki hörte ich irgendwie noch rufen, aber ich musste jetzt unbedingt endlich Klarheit haben, ob diese beiden Erzfeinde noch da waren oder nicht. Also war ich weg.

Mamayaki kam nicht mit. Ich war ihr wohl zu schnell. Irgendwann kehrte ich um. Da stand sie – wartend. Sie hätte mir ja ruhig entgegen kommen können… «Sitz!» Wie war denn die jetzt drauf? «Okay, gut.» Es gab ein Leckerli. «Du kommst an die Leine. Und jetzt gehen wir nachhause.» Hä? Wieso das denn? So lange waren wir doch jetzt auch noch nicht unterwegs.

Zuhause trafen wir die Nachbarn, die ich etwas zaghafter als sonst begrüsste. Ich weiss nämlich schon, dass ich Mist gebaut habe. Dann wollte ich zu Mamayaki auf den Arm, aber die sagte, das käme gerade gar nicht in Frage.

Ich blieb angeleint, bis wir im Hausgang waren. Dann wurden mir kommentarlos die Pfoten geputzt, das Halsband und Gstältli ausgezogen – fertig. Ich war schon unsicher, ob ich jetzt wie immer in den ersten Stock in die Sonne gehen dürfte. Mamayaki sagte nichts mehr zu mir.

Es herrscht dicke Luft. Ich hoffe, die vergeht dann wieder.

Ende der Badesaison

Anfangs Oktober war es durchaus noch schön warm. Mamayaki fragte mich deshalb nett, ob ich nochmals in meinen Lieblingsbrunnen wolle. Ich war mir unsicher. Deshalb hob mich Mamayaki hoch, stellte mich auf den Rand und stellte es mir frei, nochmals baden zu gehen.

Ich wollte nicht. Es war zwar warm, aber so heiss ja dann auch wieder nicht. Badesaison also beendet.

Dachte Mamayaki. Ich auch.

Dann traf ich meine liebste Freundin Lola und wir tummelten uns im Wald. Dabei kam ich schon ein bisschen aus der Puste und warm war es auch.

Am Ende beschloss Mamayaki mit mir noch ein Stück zu Fuss Richtung nachhause zu gehen. Dabei kamen wir an einem Brunnen vorbei, den ich bisher nicht kannte. Dieser steht bei der Kunsteisbahn. Der Brunnen ist der absolute Hit. Ich kann dort nämlich ebenerdig sanft hinuntersteigen und ins kühle Nass tauchen. Selbstverständlich musste ich diesen Brunnen noch in dieser Saison ausprobieren. Er ist genial, da hin gehe ich nächsten Sommer wieder.

Nass, wie ich war, spazierten wir jetzt nachhause, denn Mamayaki wollte partout keinen nassen Hund auf ihrem Schoss. Busfahren war also nicht.

Egal, die Badesaison ist jetzt zu Ende.

Fussmassage

Ich liebe Massagen. Oft setze ich mich vor Mamayaki hin, sodass sie mir meinen Rücken massieren kann. Das ist himmlisch!

Manchmal lege ich mich auch hin, dann lasse ich mir meine Beinchen zusätzlich massieren und ich liebe es.

Letzens hatte mich mal wieder was in den Fuss gestochen. Das tut weh und ich hinke. Weil ich auch zuhause noch hinkte, obwohl Mamayaki unterwegs beim Nachschauen nichts gefunden hatte, gab es eine erneute Untersuchung meiner Pfote. Mamayaki fand nichts.

Die Pfötchen waren etwas kühl und ich fand es wunderbar, Mamayakis warme Hände darauf zu spüren. Und dann begann Mamayaki mit einer Fussmassage. Ich war hin und weg. 

Das Beste daran: Keine meiner Pfoten tat danach noch irgendwo weh. Herrlich!

Herbst

Dass die Tage nicht mehr so heiss sind, finde ich wunderbar. Der Herbst hat wirklich gute Seiten. 

Etwas aber stört mich ganz gewaltig. Kann mir mal bitte jemand erklären, weshalb auf allen Wegen stachliges, spitzes Zeug rumliegen muss?

Da sind die Buchennüsschen. Die Hüllen irgendwie unangenehm stachlig, die Nüsschen selbst klein und kantig. Zuhauf liegen die rum und stören meine sanften Pfötchen. Dann all die Kastanien. Diese Stacheln sind echt eklig! Einige sind sogar echte Kastanien, die sind aber noch schlimmer.

Sobald die Blätter runterfallen, wird es ein bisschen besser. Bis dahin wünschte ich zu schweben.

Hundebesuch

 

Hundefreundschaften sind was Schönes. 

Vor einiger Zeit kam Emilio zu Besuch. Sein Frauchen hatte einen Arzttermin und Mamayaki hütete den kleinen Wicht. Ich mag ihn ganz gut und so freute ich mich. Wir gingen spazieren, aber Emilio bliebt ständig zurück, wollte nicht laufen und sein einziges Ziel war «Back to my Frauchen». Mamayaki konnte ihn verstehen. Ich nicht. Was ist jetzt so schlimm daran, mit mir ein bisschen durch den Wald und die Häuser zu ziehen? 

Dann kam er mit zu mir nachhause. Das fand ich zuerst alles andere als toll. Denn der war von der gleichen Sorte, die ich schon kenne. Als erster rein und gleich zuhause sein. Echt jetzt. Der war Gast. Ich schaute wieder gleich drein, wie auch schon. Traurig und verlegen, denn was war jetzt mit mir? Mamayaki rief mich zu ihr, schaute, dass ich zuerst ins Wohnzimmer kam, gab mir zuerst ein Kaustängelchen und bestärkte mich, dass ich hier zuhause sei. Dann ging es prima. 

Ich habe dem Kleinen sogar erlaubt, ganz lang bei Mamayaki auf dem Schoss zu liegen und gestreichelt zu werden. Emilio hatte das anscheinend gerade nötiger als ich. Als wir ihn dann aber wieder ablieferten, war ich froh. Es ist einfach viel schöner, allein mit Mamayaki zu sein. 

Letzthin kam überraschend Aaron zu Besuch. Nur kurz zwar, aber immerhin. 

Ich mag Aaron sehr, als er da aber in meinen Garten kam, sagte ich ihm kurz und knapp die Meinung. Er muss wissen, dass ich hier wohne. Ich habe dazu gelernt – ihr wisst schon, meine Erfahrungen mit der liebsten Freundin. Danach hatten wir es echt gut. 

Gestern gingen wir mit meiner grossen, alten Freundin Amy spazieren. Heute kam sie zum ersten Mal mit uns nachhause. Mamayaki hatte mir das schon angekündigt und das Sofa so präpariert, dass auch eine grosse Hundedame darauf Platz finden konnte. 

Ganz kurz war ich irritiert, als Amy mit mir rein ging. Aber wirklich nur ganz kurz, denn danach gingen wir miteinander so um, wie im Wald: liebevoll, ruhig, einander wertschätzend und respektvoll. 

Das war mal was ganz Schönes und ich fühlte mich in dieser Gesellschaft rundum wohl. Amy nahm mir nichts weg, ging immer an einen anderen Platz, wir wechselten uns auch mit Kissen und mit Streicheleinheiten von Margrit und Mamayaki ab. Ganz ohne aufeinander eifersüchtig zu sein. 

Zum Glück konnte ich Amy noch ein Stück auf dem Heimweg begleiten. Das war schön. 

Zuhause schlief ich sofort tief und fest ein. Was für ein schöner Tag! 

 

Leichen im Keller

 

Mamayaki hat derzeit Leichen im Keller. Mamayaki ist eine Mörderin. Ich weiss jetzt nicht, ob ihr das recht ist, dass ich das hier in aller Öffentlichkeit preisgebe. Aber es ist nun mal wahr.

Dabei ist es so, dass Mamayaki jede Spinne sanft nach draussen transportiert. Jede Fruchtfliege im Weinglas wird gerettet, auf ein Papiertaschentuch gelegt und angehaucht, sodass sie trocknen und wieder weiterfliegen kann. Wespen werden sanft, aber bestimmt nach draussen katapultiert. Bienen sanft hinausbegleitet. Selbst Fliegen dürfen raus. Ihnen wird zuweilen dabei nachgeholfen.

Klar also, dass Mamayaki keiner Fliege was zuleide tun kann. Im Grunde. Aber dieser Satz ist derzeit eine Lüge.

Vorgestern waren plötzlich sechs Fliegen im Wohnzimmer. Mamayaki wollte einen Krimi schauen. Dieser musste ständig unterbrochen werden, weil die Viecher uns störten. Mich ganz besonders. Aber auch Mamayaki. Aufdringlich flogen sie ständig um uns rum und dann biss eine Mamayaki in die Ferse. Das war zu viel.

Die Fliegenklatsche kam aus dem Schrank. Das ist mein Albtraum. Ich mache mich dann ganz klein, lege die Ohren eng an mein sonst schon kleines Köpfchen und beginne zu zittern. Mamayaki hat mir nie was mit dieser Klatsche getan, sicher nicht! Und das würde sie auch nie. Ich aber habe Angst davor. Natürlich weiss ich, dass diese den Fliegen gilt, nicht mir. Das passt mir aber auch nicht. 

Ich bitte Mamayaki stets um Hilfe, wenn so eine Fliege mich piesakt. Ich sage aber nicht, dass Mamayaki die Fliege umbringen soll. Trotzdem passiert genau das. Ist das nicht anders lösbar? Nach Stunden, mangels Treffsicherheit, waren dann alle Fliegen eliminiert.

Alle? Nein. Im Keller, fand Mamayaki am nächsten Tag heraus, waren dutzende. Ich merkte schon, dass da was nicht stimmte, denn ich durfte nicht mehr runter und die Türe wurde geschlossen. Aktion «Fliegenklatsche» war da nicht, denn es waren zu viele. Woher die kamen, weiss kein Mensch. Da unten liegen weder Früchte noch Gemüse noch sonst was rum, was die Fliegen interessieren könnte. Aber sie waren da.

Dank einer lieben Nachbarin bekam Mamayaki dann Hilfe in Form von runden Aufklebern mit schönen Bildern drauf, die an die Fenster geklebt wurden. Ich ging, verbotenerweise, mal runter und habe die Kleber gesehen. Dazu aber auch anderes: Haufenweise tote Fliegen auf dem Boden. Igitt, igitt!

Die Fliegen gehen an diese Aufkleber, die ihnen wohl Freude machen. Sobald sie dort aber waren, wird ihnen etwas schwindlig und sie fallen tot zu Boden. Ein schnelles Ende ist ihnen gewiss.

Und so liegen sie da, die Leichen der Fliegen. Mamayaki hat im Sinn, diese Leichen zu beseitigen. Der Staubsauger wird es erledigen. 

 

Mamayaki hängt den Chef raus

 

Sie sagt, wo wir spazieren gehen. Wenn ich in eine Richtung möchte, geht sie garantiert in eine andere. Selbst dann, wenn ich weiss, dass sie genau in diese Richtung hätte gehen wollen. Wie stur ist das denn!? Wenn ich freilaufen darf, ruft sie mich viel öfter zurück.

Es ist nicht mehr so, wie auch schon. Alles ist ziemlich anstrengend für mich, denn erstens darf ich nicht mehr so viel, zweitens muss ich ständig aufpassen, was Mamayaki gerade macht. Trotzdem liebe ich sie über alles, fast noch ein bisschen mehr. 

So anstrengend das alles sein kann, so sicher fühle ich mich dabei. Mamayaki weiss, was sie tut, und ich kann einfach mitgehen und bin in Sicherheit.

Mamayaki sagte mir, dass ich schon mal wieder einen Weg selbst wählen dürfe, aber zuerst müsse ich lernen, dass es nicht immer nur nach meinem kleinen sturen Kopf gehe. Dann halt nicht.

Mittlerweile ist es wesentlich besser geworden. Richtungswechsel verlaufen wieder einvernehmlich. Wenigstens meistens. Im Wald darf ich auch mal wieder Vorschläge bringen, die auch akzeptiert werden. Aber der Grundsatz bleibt: Mamayaki sagt, wo es durch geht.

Grund dafür waren meine Eskapaden, wo ich zweimal einfach verschwand. Das goutierte Mamayaki so gar nicht und die Folgen davon muss ich tragen. 

Mit Gelassenheit und ganz viel Liebe. Mamayaki meint es nur gut. Mit mir und sich. Passt.

 

Neue Guetzli

 

Mamayaki hat gebacken. Für mich! 

Zwei neue Backmatten wurden mit einem feinen Teig aus Karotten, Eier, Buchweizenmehl, Sbrinz, Greyerzer und Emmentaler gefüllt und im Ofen gebacken. Es roch so fein in unserem Haus. Als die Guetzli abgekühlt und aus der Matte kamen, probierte Mamayaki eines und gab auch mir eine Probe. Lecker!

Dann kamen die Guetzli in den Dörrautomaten, wo sie richtig trocken wurden. Jetzt sind die feinen, selbstgemachten Leckerlis hart und trocken und schmecken so herrlich, dass ich ganz viele davon verdrücken könnte.

Natürlich darf ich nicht. Was mir aber auffällt: Mamayaki stibitzt nun auch hin und wieder eines meiner Guetzli. Darf sie das? 

Also von mir aus schon, ich weiss, für mich gibt es genug. Und wenn die weg sind, backt Mamayaki einfach neu.

Test

  

Mamayaki kennt sich im Wald mittlerweile fast so gut aus wie ich. Das ist entspannend, weil ich nicht mehr ständig auf sie aufpassen muss. 

Manchmal mache ich einen Test mit ihr und lasse sie auf den verschlungenen Weglein vorausgehen. Ich muss sagen, sie macht das gut. Selten, aber es kommt noch immer vor, bremst sie ein kleines bisschen ab und ich weiss Bescheid. Jetzt ist sie unsicher. Also überhole ich und zeige ihr den Weg. 

Irgendwann kann sie das alles auch ohne mich. Aber dann ergründen wir eben wieder neues Terrain. Ich zeige Mamayaki gern die Welt. 

 


Test Mamayaki hat das Wort

 

Yaki kennt sich im Wald mittlerweile so gut aus, als hätte er schon immer hier gewohnt. Das ist entspannend, weil ich nicht mehr ständig auf ihn aufpassen muss. – Dachte ich, bis er abhaute, der Schlingel. 

Manchmal mache ich einen Test mit ihm und bremse etwas ab. Yaki fühlt sich sofort angesprochen, überholt mich und zeigt mir stolz den richtigen Weg. Er macht das richtig gut. 

Er kennt sich so gut aus, dass er den Spaziergang auch ohne mich machen könnte. Aber wir ergründen immer wieder neues Terrain und zeigen uns gegenseitig die Welt. 

Nur abhauen geht gar nicht!