Juni 2023

  • Andrea
  • Fensterplatz
  • Baden
  • Alarm
  • Bei Maya
  • Das Alphorn
  • Sechs auf einen Streich
  • Orientierungslauf
  • Frischekick
  • Die lieben Nachbarn
  • Angepisst

Andrea

 

Mamayaki lässt mich nur selten allein zuhause. Natürlich kommt es vor und ich finde das nie gut. Wenn Mamayaki weggeht, weiss ich aber, dass es nicht lange dauert, bis sie wieder da ist. Das ist schon auszuhalten, muss sie aber nicht wissen. 

Okay, sie weiss es natürlich auch. Wenn Mamayaki länger weggeht, was bis jetzt gerade mal läppische zweimal vorkam, fragt sie jemanden, um nach mir zu schauen. Beide Male war das Andrea. Andrea ist meine Lieblingsnachbarin. Sie hat einen Sohn, den Karim, und einen Mann, den Marco. Beide finde ich sehr nett. Ich will auch immer zu ihnen rüber. 

Allerdings nur mit Mamayaki im Schlepptau. Allein will ich nicht.
 

Letzthin war es soweit und Mamayaki ging aus dem Haus. Nach einiger Zeit kam Andrea und holte mich ab. Super! Es gab sogar etwas zu futtern und der Spaziergang war wunderbar. 

Dann durfte ich mit nachhause zu den Nachbarn. Dort verhielt ich mich aber so, wie schon beim ersten Mal, was schon sehr lange her ist: Ich lief gestresst im Raum umher. So lange, bis Andrea mich nachhause brachte. Da war ich dann allein, aber ich war sicher, dass ich Mamayaki nicht verpasste, wenn sie heimkam. 

Später wurde ich wiedergeholt. Nochmals spazieren war super. Der Rest the same as usual. Nicht für mich. 

Aber ich liebe die Nachbarn. Sehr. Ich will nur nicht dortbleiben. 

Als Mamayaki viel später kam, war ich bereit, sie standesgemäss zu begrüssen. Freudig, zeigend, dass es mir gut geht, dass ich sie aber vermisst habe. So geht das. 

Fensterplatz

 Jetzt, wo es wieder wärmer ist, und die Sonne scheint, schaue ich nach dem Aufstehen gern aus dem Fenster. Dazu brauche ich Mamayaki. Ich bitte dann freundlich darum, dass sie mich hochhebt, was sie auch zuverlässig macht.

Heute war es wieder soweit. Natürlich gebe ich Mamayaki zum Dank stets ein Küsschen. Nein, keinen Schleck! Ich sagte ein Küsschen und daran halte ich mich. Ich beobachte dann eine Zeit lang die Gegend und schaue, ob sich irgendeine Nachbarin oder ein Nachbar zeigt. Dabei gibt es solche, die mich interessieren und andere eher weniger. Heute war niemand da, der mir gerade zusagte.

Dafür entdeckte ich etwas weitaus Spannenderes. Plötzlich sah ich mich selbst im aufgeklappten Fenster. Das ist ja wie im Spiegel. Da sass ich also in Mamayakis Arm und lehnte den Kopf an ihre Wange. Das sah schön aus. Ich kehrte mich kurz um und gab ihr erneut einen Kuss. Leider sah ich den nicht.

Mamayaki begriff mein Dilemma und gab nun ihrerseits mir einen Kuss. Den sah ich. Und genoss ihn! Und weil sich Mamayaki dann ein bisschen kehrte, konnte ich endlich auch mich beim Küssen zugucken. Gut, etwas verschwommen, denn dabei musste ich schielen.

Dieses Spiel gefällt mir. Mache ich morgen wieder.

Baden

 

Mein Spaziergang führte mich der Aare entlang nach Winznau. Endlich, nach langer Zeit war Badewetter und ich wusste schon, dass ich kurz vor dem Stauwehr meinen Badeplatz finden würde. Die Vorfreude war gross. 

Leider blieb es dabei. An meinem Badeplatz hatten es sich nämlich zwei grosse weisse Schwäne gemütlich gemacht. Ausgerechnet. Mamayaki nahm mich relativ kurz an der Leine und führte mich weiter, mir erklärend, dass ich da nun leider nicht hingehen könnte. Völlig überflüssig. Ich bin ja nicht lebensmüde. 

Enttäuscht war ich aber trotzdem. Später traf ich zwei Podenco-Hunde, mit denen ich mich gut verstand. Das lenkte ein bisschen ab. 

Als ich später bei den Stegen für die Ruderboote unbedingt runtergehen wollte, sprach Mamayaki ein Machtwort. Gut, es hatte echt keinen richtigen Einstieg für mich. Aber ich wäre jetzt eben gern baden gegangen oder Schiff fahren. Beides war nicht. 

Mamayaki beschloss, dass wir auf der anderen Seite der Aare wieder zurück spazieren könnten. Mir war das Recht. Ich hatte echt keine Lust auf Bus heute. 

Als mich Mamayaki dann aber an die Leine nahm und mich an einer für mich gut zugänglichen Stelle zur Aare runter ging, staunte ich über diese gelungene Überraschung. Wow! Ich durfte heute doch noch baden. Schön war’s! 

Zecken- Hitze-, Grannenalarm

 

In dieser Reihenfolge. Zecken habe ich nicht viele. Aber ich habe. Also sucht mich Mamayaki täglich ab und entfernt allfällige rumlaufende Viecher eigenhändig oder festgebissene mit Haken oder Zeckenpinzette. Okay, ich lebe damit. 

Solange die nicht in die Nähe der Augen kommen. Letzthin war wieder eine gefährlich nah und Mamayaki musste mich ziemlich festhalten, damit ich stillhielt. Dann ging es aber flott. 

Alle vier Tage bekomme ich eine für Zecken und mich unangenehm riechende Flüssigkeit auf meinen Rücken getropft. Natur pur. Ich trage es mit Fassung.
 

Hitze setzt mir zu. Ich chille dann lieber und lege mich von einem kühlen Ort in den Nächsten. Raus will ich aber auch. Mein dunkles Fell heizt sich aber schnell auf, deshalb gehen wir dem Schatten nach. Manchmal muss ich aber auch durch die Sonne. Dann überprüft Mamayaki jeweils mit dem Handrücken, ob der Asphalt nicht zu heiss ist für meine Pfoten. 

Bis jetzt ging’s. Ausser einmal, als wir mal wieder über eine Strasse mit Ampel mussten. Da warte ich sonst stets geduldig, bis es grün wird. Dieses Mal wollte ich aber gleich losrennen. Mamayaki hat zu meinem grossen Glück sofort geschnallt, dass der Boden sich hier extrem aufgeheizt hat und ich es nicht aushalten konnte. Schnell hob sie mich hoch und trug mich dann sogar später über die Strasse. 

Das mit den Grannen nervt mich aber am meisten. So oft darf ich jetzt nicht mehr an Stellen durch, wo es mir gefallen würde. So oft sagt Mamayaki, hier wird nicht geschnüffelt. Es ist zum grantig werden. 

So schlimm wie dieses Jahr war es noch nie, sagt Mamayaki. Stimmt. Letztes Jahr war es nur gerade einmal auf einem Spaziergang bei einem Feld Thema. Jetzt bald überall. Die Gräser sind hoch, ungemäht und überall liegen und stehen sie rum die Grannen. 

Ich finde die noch schön. Aber Mamayaki sagt, dass sie gefährlich sein können, wenn sie in mein Ohr oder noch schlimmer in meine Nase und somit in die Lunge kämen. Ich gebe mich geschlagen und hoffe, das Thema sei dann bald mal wieder durch.
 

Ansonsten finde ich den Sommer nämlich durchaus schön. 

Bei Maya

 

Mamayaki geht regelmässig meditieren. Zu Maya. Da darf ich nicht mit. Gut, es ist jetzt nicht so oft. Alle zwei Monate. Also kein Ding für mich. Dann bleibe ich eben zuhause. Es dauert auch nicht so lang. Trotzdem bin ich jeweils froh, wenn Mamayaki wieder zurückkommt. 

Zwischendurch geht Mamayaki aber in ein Seminar und dann darf ich mit. Ich freue mich jedes Mal darauf, denn Maya mag ich sehr gerne. Auch Petra. Sie ist im Büro und krault mich immer ganz lieb. 

Überhaupt bin ich an diesen Veranstaltungen dann der kleine Star. Alle bestaunen mich. Alle finden mich herzig und viele streicheln mich.

Am Reiki-Treff komme ich voll auf meine Kosten, denn wie ihr vielleicht schon wisst, ich bin ein Reiki-Hund. Ich liebe Reiki. 

Auch an den anderen Seminaren fühle ich meistens richtig wohl. Wenn es Meditationen gibt, meditiere ich einfach mit. Ich finde das schön.

Zuweilen hat es aber Energien im Raum, die ich nicht so mag. Ich will dann bei Mamayaki auf dem Schoss liegen und mich bei ihr einkuscheln. Das ist dann meine Art, Mamayaki zu beschützen. 

Wobei sie ja immer meint, ich suche Schutz bei ihr. Ich lasse sie in ihrem Glauben.

Das Alphorn

 

Auf einem Spaziergang durch meinen Lieblingswald hörte ich plötzlich Musik. Die war irgendwie schön. Und laut. Und anders als ich Musik kenne. 

Speziell war, dass ich sie überall und die ganze Zeit hören konnte. Gegen Ende sah ich auf einem Querweg einen Mann mit einem komischen Ding. Daraus kamen Töne.

Fasziniert blieb ich stehen, schaute zu und lauschte. Nach einiger Zeit setzte ich mich hin. Weiter spazieren kam für mich gar nicht in Frage, das war zu interessant. 

Mamayaki beschloss, mit mir näher zu gehen. Der Mann versuchte noch, sich hinter dem komischen Ding zu verstecken, was ihm aber nicht gelang. Ich sah ihn gut. Die Töne aber, die da rauskamen, waren laut und etwas furchteinflössend. 

Als gerade mal keine Töne rauskamen plauderte dann Mamayaki mit dem Mann und seiner Frau. Er übte und hatte mit ein paar von den Tönen Mühe, so sagten sie. 

Mir war das egal. 

Woher die Töne wohl kamen? Mamayaki sagte mir, dass es ein Alphorn wäre und ich könnte ruhig näher gehen. Noch näher? Nie und nimmer. Mir reichte es. 

Ab nach Hause. Noch weit hörte ich die Musik, die mich schon ein bisschen in ihren Bann zog. 

Aber das mit dem Verstecken spielen hinter dem Alphorn muss er wirklich noch üben, der Mann. 

Sechs auf einen Streich

 

Am letzten Samstag durfte ich wieder mal Zug fahren. Das mache ich ganz gerne, solange es nicht zu viele Leute hat. Dieses Mal passte es. 

Mamayaki hat mir erzählt, dass wir nach Luzern fahren und dort Menschen treffen sollten, die sie zuletzt vor etwa 40 Jahren gesehen hat. 40 Jahre? Ich habe keine Ahnung wie lange das ist. Aber ich stelle es mir unglaublich lange vor. 

Ich bin jetzt ein Jahr bei Mamayaki und das wäre dann ja 40-mal so lang. Gut, so lang ist das dann auch wieder nicht. Ich könnte mir also gut vorstellen, so lange bei Mamayaki zu sein. Sie sich auch. 

Jedenfalls war das dann richtig schön. Die sechs Menschen waren sehr nett und ich kann Mamayaki gut verstehen, dass sie die gernhat. Anscheinend waren die sechs dazumal noch Kinder. 

Das hingegen kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Ist aber auch egal. Hauptsache, alle hatten Freude, sich zu sehen. Und etwas Feines zu essen gab es auch. Ja klar, bekam ich auch ein paar Häppchen. Meint ihr im Ernst, Mamayaki liesse mich hungern? 

Orientierungslauf

 

In unserem Wald üben Jugendliche immer wieder für einen Orientierungslauf. Der Lehrer steht rum, die Jungen laufen. Und das, bei der Hitze. Das wäre nichts für mich. 

Mamayaki widerspricht. Es wäre genau für mich. Okay, sie hat nicht Unrecht. Denn ich kenne mittlerweile jeden Weg, der mich an mein anvisiertes Ziel führt. Da kann Mamayaki mich noch so linken wollen, ich finde einen Weg. 

Gestern hatte ich mein Ziel klar vor Augen. Kurz nach dem Start meinte Mamayaki bereits zu wissen, wo ich hinwollte. Und so bog sie früher ab, als mir lieb war. Weil sie gerade gar keinen Bock darauf hatte. Dabei wollte ich ja gar nicht dorthin, wo sie meinte, dass ich hinwollte. 

Wir machten also einen Umweg, denn irgendwann bog ich wieder ab und Mamayaki folgte mir. Zuletzt merkte endlich auch sie, dass ich ja gar nicht dorthin wollte, wohin sie gedacht hatte. Und so kam es, dass wir doch noch dort landeten, wo ich ursprünglich hinwollte. 

Das wäre auch schneller gegangen. 

Frischekick

 

Vor einem Jahr habe ich gelernt, dass Wasser was Schönes sein kann. Wenn es heiss ist. Sonst verzichte ich dankend. 

In diesem Jahr dann suchte ich sofort meinen Lieblingsbrunnen auf. Ich kann dort wunderbar selbst hinein hüpfen und darin spazieren. Ich finde den toll. 

Daneben gibt es andere Brunnen, die ich auch mag, bei denen ich aber immer etwas Hilfe benötige, da sie zu hoch sind und einen eher schmalen Rand haben. Also hält mich Mamayaki fest, dass ich nicht reinfalle. So kann ich etwas Wasser läppeln oder eine Pfote reinhalten. 

Mamayaki kommt nie mit in den Brunnen. Dabei hätte sie eine Erfrischung genauso dringend nötig. Also hiess es handeln. 

Beim Lieblingsbrunnen habe ich es so angestellt, dass ich genau dort raussprang, wo Mamayaki stand und mich sofort heftig schüttelte. Zudem lehnte ich mich ganz schnell liebevoll an sie. Laut gelacht hat sie und ich glaub' sie fand das gut. 

Also habe ich gestern was Neues ausprobiert. Beim Brunnen, wo ich sonst nur auf dem Rand stehe, habe ich gezeigt, dass ich rein möchte. Mamayaki fragte sicher zehnmal nach, denn der Brunnen ist für mich tiefes Wasser. 

Aber ich wollte. Allein reinspringen war aber nicht so meins. Das traute ich mich nicht. Und Mamayaki würde mich nie einfach reinstellen. Also nahm sie mich in ihre Hände und ging vorsichtig mit ihren Armen und mir ins kühle Nass. Herrlich! Dann begann ich zu schwimmen. 

Nein, Mamayaki liess mich nicht los, denn der Brunnen ist zu klein, um wirklich schwimmen zu können. Aber sie half mir – klitschnass, wie sie mittlerweile auch war – gern wieder aus dem Brunnen raus.
 

Meine Brunnenaktionen versprechen in diesem Jahr den Extrafrischekick. 

Die lieben Nachbarn

 

Ich mag meine Nachbarn. Die einen mehr als die anderen. Klar. 

Da gibt es aber solche, die ich liebe. An allererster Stelle ist Markus. Er wohnt fast gegenüber. Okay, er gibt mir jeden Tag ein Leckerli. Ist so mit Mamayaki abgemacht, weil ich so das bekomme, was mir zusteht und auch das, was mir guttut. Das könnte man ja jetzt als Bestechung ansehen. Ist es aber nicht. Denn ich freue mich auch, wenn ich nichts bekomme. Dafür werde ich geknuddelt und gekrault. Wenn Markus draussen ist, bin ich auch draussen oder rufe Mamayaki, dass sie die Türe aufmacht.

Dann ist da Andrea. Sie ist die Frau, die am meisten mag. Sie ist grossartig. Sie krault mich herrlich und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie treffe. Sie macht auch immer mal ein bisschen Blödsinn mit mir. Das ist cool.

Ihren Sohn Karim finde ich auch mega nett. Der will zwar immer, dass ich Pfötchen gebe. Was ich mache, weil ich ihn gernhabe. Dann möchte er eigentlich, dass ich mit ihm Ball spiele. Das kann er vergessen.

Seinen Papa Marco habe ich auch sehr gern. Er streichelt mich und ist ganz lieb zu mir. Dabei weiss ich, dass er Hunde etwas fürchtet. Aber vor mir fürchtet er sich nicht. Ganz im Gegenteil. Er weiss, dass ich ihn mag.

Bei Iris und Giuseppe schaue ich immer neugierig in den Garten. Die sind auch nett und es gibt immer was zu entdecken.

Mamayaki hat allerdings ein Problem mit meiner Nachbarschaftsliebe. Wenn wir vom Spaziergang nachhause kommen, will ich nie in unser Haus. Ich schaue zuerst mal, wer da ist und steuere dann zielstrebig dorthin. Dann zum Nächsten. Und weiter zur Nächsten.

Macht Mamayaki nicht mit, ramme ich alle vier Pfoten in den Boden und Mamayaki muss mich schon mit aller Kraft dort wegziehen. Was sie kaum je macht, denn sie spricht mit mir und sagt auch mal, dass es jetzt genug ist.

So als Markus gerade einen Glacéstängel in der Hand hielt und ihn genüsslich schleckte. Da wollte ich sicher nicht zu Mamayaki. Irgendwann war der Stängel nämlich fast leer und dann kam meine Stunde. Meinte ich.

Mamayaki meinte, es hätte alles seine Grenzen und ich solle bitte die Nachbarn einfach mal in Ruhe lassen.

Es blieb mir nichts anderes übrig als mitzugehen. Mamayaki sagt, man könne meinen, bei ihr gäbe es weder zu essen noch irgendwelche Streicheleinheiten. Das stimmt nicht. Und das weiss sie und die Nachbarn auch. Aber es ist halt schön, Kontakte zu pflegen.

Übrigens gab es für mich dann doch noch Eis. Mamayaki holte eines aus dem Tiefkühler. Also ich hätte auch zwei Einheiten genommen.

Angepisst

Kein schöner Titel, ich weiss. Aber Tatsachen muss man ins Auge schauen.

Da war ich doch heute auf dem Weg nach Starrkirch-Wil. Dieser führte mich vorbei an einem Haus, wo ganz viele Hühner und ein Hahn leben. Ja, ja, Menschen auch. Aber die sehe ich sozusagen nie und die interessieren mich auch nicht. 

Das Federvieh schon. Wir beäugen uns jeweils gegenseitig und kommen uns ziemlich nah. Ganz, wirklich ganz selten, belle ich die mal an, wenn sie zu wuselig sind. Ansonsten mag ich sie gut. Mamayaki sagt, die Eier, die ich jeweils verdrücke, kämen von ebensolchen Hühnern. Da bin ich schon nett. Das lohnt sich.

Heute dann beim Törchen sah ich plötzlich einen kleinen Hund. Der gehörte da nicht hin. Also bellte ich den laut und deutlich an und gab ihm zu verstehen, dass er sich gefälligst verziehen soll.

Er? Blieb seelenruhig, stellte sich seitwärts zu mir ans Gartentor, hob sein Bein und spritzte in meine Richtung.

Ich fühlte mich ganz schön angepisst.